Wohin mit dem Pool?

Der Standort ist einer der herausragenden Faktoren für ungetrübten Badespaß. Lage am Grundstück, Sichtschutz, Technikraum etc. sind dabei zu berücksichtigen.

Heutzutage kann ein Pool auch auf der kleinsten Fläche gebaut werden. Je nach Grundstücksgröße und -lage empfiehlt sich ein sonniger, windgeschützter Ort, der das Wasser rascher erwärmen lässt.
Auch wenn Sie vielleicht neidische Blicke von den Nachbarn ernten wollen: Privatsphäre ist ein hohes Gut und sollte mit entsprechendem Sichtschutz gewahrt werden. Weiters sind eine Dusche, die Form der Abdeckung, eventuell auch eine Beheizung zu berücksichtigen.
Zu guter Letzt ist auch die Einplanung der Technik wichtig. Ist die Entfernung zum Pool sehr groß, werden stärkere Rohe, Umwälzpumpen etc. benötigt.

Wie groß soll der Pool sein?

Auch hier gilt, dass Individualität Trumpf ist: Will man eher plantschen oder sich sportlich betätigen, sind Kinder im Hause oder nicht, sind Fragen, die berücksichtigt werden müssen.

in klassischer Pool in Rechteckform hat die Ausmaße von rund 8 x 4 m. Der Pool sollte eine Wassertiefe von 1,40 m aufweisen, damit Erwachsene in der Bewegung nicht allzu oft am Boden anstoßen.
Die Größe des Pools ist natürlich auch von den Platzverhältnissen abhängig. Ein Mini-Pool passt fast überall hin. Zur Abkühlung im heißen Sommer einmal rasch eintauchen – warum nicht? Mit Gegenstromanlage lässt sich auch auf wenig Platz die gesunde Bewegungsart Schwimmen ausüben.
Für sportliche Typen sind auch sehr lange und schmale Ausführungen möglich, in der sich zur Steigerung der Fitness Längen über Längen abspulen lassen.

Wo soll die Technik hin?

Wo soll die Technik hin?

Der Technikraum bzw. -schacht ist ein entscheidendes Kriterium für die Qualität Ihres Pools. Pumpe, Filter und Rohrleitungen sollten sich unterhalb des Wasserspiegels befinden. Die günstigste Lösung ist daher ein Schacht direkt neben dem Pool.

Allerdings trüben der mühsame Ein- und Ausstieg, der geringe Platz und die niedrige Höhe das Vergnügen.
Die bessere Lösung – falls Platz dafür vorhanden ist – ist ein Technikraum, der sich aufrecht betreten lässt. Ein Kellerraum in Poolnähe mit kurzen Zu- und Ableitungen ist eine praktikable Lösung. Bei der Dimensionierung sollte man Abstellflächen und genug Platz für Bedienung und Wartung der Anlage einplanen. Aufgrund des Betriebes der Anlage sollte man auch auseichenden Abstand zu Ruhe- und Schlafräumen berücksichtigen.

Skimmer oder Überlauf?

Eine stetige Reinigung ist Grundvoraussetzung für eine hohe Wasserqualität. Über Skimmer oder Überlauf gelangt das Wasser in den Kreislauf, der es über das Filtersystem und die Einströmdüsen wieder zurück in den Pool bringt.

Der Skimmer ist die klassische Lösung. Das verschmutzte Oberflächenwasser wird ins Filtersystem eingesaugt. Neben den geringeren Kosten spricht auch der kürzere und einfachere Einbau für eine Skimmer-Lösung Aufwändiger, aber auch spektakulärer ist der Überlauf. Hier sorgt eine Rinne für ständigen Wasseraustausch. Wer will nicht ein Gefühl der Grenzenlosigkeit spüren? Die Wasserfläche endet vom Badenden aus gesehen nicht am Beckenrand, sondern schließt nahtlos mit der Umgebung ab. Ruhigere Wasseroberfläche, da sich die Wellen nicht an den Wänden stoßen, geringere Verschmutzung der Oberfläche durch Insekten oder Laub, aber auch saubere Seitenwände sprechen für den Überlauf.

 

Skimmer
Bei Schwimmbecken mit Skimmer wird das Wasser horizontal, in der Regel von einer Stirnseite zur anderen, bewegt. Bei diesem System wird das abgebadete Wasser durch Skimmer (Oberflächenabsauger) und Bodenablauf mittels Filterpumpe abgesaugt und nach Filterung, Desinfektion, pH-Regulierung und Erwärmung über Wand-Einströmdüsen zurück ins Schwimmbecken befördert. Dieses System ist technisch einfacher und vom hygienischen Gesichtspunkt weniger effizient als eine Ausführung mit Überlaufrinne. Daher ist dieses System im öffentlichen Bereich nicht zugelassen.

Überlaufrinne
Bei Schwimmbecken mit Überlaufrinne wird das Wasser vertikal – vom Boden nach oben – bewegt, das abgebadete Wasser über die Überlaufrinne zu einem Ausgleichsbehälter, in dem auch die Wasserstandsregelung erfolgt, verdrängt und danach über die Filterpumpe angesaugt. Nach Filterung, eventuell Ozonierung, Desinfektion, pH-Regulierung und Erwärmung wird das Wasser über Boden-einströmdüsen zurück ins Schwimmbecken befördert. Dieses System ist technisch aufwändiger und aus hygienischer Sicht die optimale Lösung, da verschmutztes Wasser schnellstmöglich zur Filteranlage befördert wird. Weiters ergibt sich durch den Wasserstand, der eben mit dem Beckenumgang verlaufen kann, eine elegante Optik. Für die Ausführung der Überlaufrinne gibt es eine Vielzahl von Varianten, die realisiert werden können. Ein Klassiker ist zum Beispiel die sogenannte „Finnische Rinne“ mit Kunststoff-Abdeckrost. Versteckte Überlaufrinnen mit Steinabdeckung sind genauso möglich wie flache Ausführungen ohne Abdeckrost. Sehr wichtig ist jedoch, das Detail „Beckenkopf“ bei der Planung genau zu behandeln. Die Ausführung hat eine große Bedeutung für die Statik des Beckenkörpers, für das Verhalten bei Schub- und Schwerkräften, für die dauerhafte Dichtheit der Abläufe sowie für den weiteren Fußbodenaufbau im Beckenumgang.

Wir können dank unzähliger erfolgreich installierter Anlagen auf langjährige Erfahrung zurückgreifen, und Ihnen dadurch umfassende Planungs- und Ausführungssicherheit garantieren.

Worauf kommt es bei den Einbauteilen an?

Hygiene, Wasserqualität und Komfort sind entscheidende Kriterien für einen Pool. Dabei kommt den Einbauteilen entsprechende Bedeutung zu.

Ob Bodenablauf, Einströmdüsen, Skimmer, Scheinwerfer oder Gegenstromanlage: Wie die Teile eingebaut sind und in welcher Qualität ihre Ausführung ist, entscheidet über die langjährige sorgenlose Nutzung Ihres Pools.
Hier ist ein verlässlicher Partner mit hoher Kompetenz wie SSC ein entscheidender Vorteil. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, welche Einbauteile von welchen Herstellern unsere hohen Qualitätsanforderungen erfüllen.
Genauso wichtig ist auch der fachkundige, sorgsame Einbau durch SSC. Bewährt haben sich Einbauteile aus Kunststoff. Edelstahl gewinnt zunehmend an Bedeutung, ist aber in Verbindung mit einer Salzanlage zur Wasserreinigung nicht möglich.

Wie wird das Wasser aufbereitet?

Die Natur regelt alles selber. Im Gegensatz zum Badesee ist die perfekte hygienische Wasserqualität im Pool keine Selbstverständlichkeit.

Die Reinigung von chemischen und biologischen Verunreinigungen ohne die menschliche Gesundheit zu beeinträchtigen ist die Herausforderung. ph-Wert, Flockung, Filterung, Desinfektion, Reinigung usw. sind die Kriterien. Verschiedene Systeme haben sich zur Wasseraufbereitung durchgesetzt. SSC berät Sie gerne, welches für Sie optimal ist:

Chlor: Ist eine günstige Lösung zur Desinfektion, da es bereits in geringen Mengen hochwirksam ist.

pH-Regulierung: Ein einwandfrei geregelter pH-Wert führt zu Einsparungen bei der Zugabe von Desinfektionsmitteln und vermeidet eine Reizung der Augen, Algenwachstum, Korrosion von Bauteilen / Materialien udgl.

Salzanlage: Eine immer beliebter werdende Form der Wasseraufbereitung. Dabei wird mittels Elektrolyseverfahren das zugegebene Salz (NaCl) in Natrium und Chlorid zur Desinfektion umgewandelt. Gerne erklären wir Ihnen näher alle technischen Details.

Treppe oder Leiter?

Wie komme ich hinein und bequem wieder heraus? Schon in der Planungsphase sollte man sich darüber Gedanken machen.

Eine Leiter kann auch nachträglich angebracht werden und ist in verschiedenen Größen und Varianten lieferbar.
Wem das Klettern über die Leiter Schwierigkeiten bereitet, für den bieten sich Treppen und Stufen ein. Diese eröffnen auch weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Schon beim Bau und vor Einbringen der Folie lassen sich als weitere Möglichkeit Stufen mitbetonieren. Auf der Seite oder im Eck, mit oder ohne Liegefläche, rund oder rechteckig: Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Welche Filtertechnik ist geeignet?

Ohne Filterung keine hohe Wasserqualität: Dahinter versteckt sich ein ausgeklügeltes System. Viele haben mit einem kleinen Aufstellbecken aus dem Baumarkt oder Diskonter begonnen.

Hier erledigt meist ein Kartuschenfilter die Reinigung. Durch fehlende Leistung und geringen Wasserdurchsatz ist das Ergebnis meist wenig zufriedenstellend.
Im privaten Poolbau hat sich der Sandfilter durchgesetzt: Feinkörniger Quarz-Kristallsand sorgt für die Reinigung des Wassers, das anschließend wieder ins Becken zurückströmt. Nicht jeder Sand ist geeignet. Am besten fragen Sie bei SSC nach geprüftem Filtersand an.
Wichtig ist regelmäßiges Rückspülen zum Reinigen des Filters. Dabei wird das Wasser in entgegengesetzter Richtung durch den Sandfilter gepresst, die Schmutzteile werden dadurch gelöst und können über die Kanalisation entsorgt werden.

Warum eine Poolheizung?

Das kühle Nass mag zwar an heißen Sommertagen begehrt sein, aber öfters noch sehnen wir uns nach angenehmen Temperaturen. Mit einer Poolheizung beginnen Sie die Saison früher, sind unabhängig von der Großwetterlage und können auch den Badespaß verlängern.

Sommern auslässt oder gerade in der Übergangszeit wenig Kraft hat? Eine Basisausstattung ist eine Abdeckung oder Halle, die das Wasser weniger rasch auskühlen lässt. Wer gerne mehr hat und die Temperatur individuell regeln will, hat verschiedene Möglichkeiten:

  • Solaranlage
  • Wärmepumpe
  • Wärmetauscher über die Hausheizung

SSC berät Sie gerne, welche Variante für Ihren Pool am effektivsten und kostengünstigsten ist.

Wie werte ich mein Schwimmbad noch mehr auf?

Nur abkühlen oder ein paar Längen schwimmen ist oft nicht ausreichend. Ob Gegenstromanlage oder Beleuchtung: Es gibt viele Möglichkeiten, den Pool zur individuellen Freizeitoase aufzuwerten.

Eine Gegenstromanlage vereint Sport und Erholung perfekt. Dem ambitionierten Schwimmer bietet sich mehr Widerstand, den er zum Ausdauertraining nutzen kann. Man kann zeitlich unbegrenzt „gegen den Strom schwimmen“.
Zur gezielten Massage oder Regeneration bietet sich der Wasserstrahl ebenfalls an. Äußerst angenehm. Wer rund um die Uhr seinen Pool genießen will, kommt um eine Beleuchtung nicht herum. Was für ein Gefühl, in lauen Sommernächten sich unter dem Sternenhimmel dahintreiben zu lassen.
Wer noch mehr Spaß durch Rutschen oder Sprungbrett will, ist bei SSC in besten Händen. Durch unsere langjährige Erfahrung im gewerblichen Bau haben wir hohe Kompetenz bei allem rund um den Pool erworben. Fragen Sie uns einfach.

Sauna, Pool, Whirlpool, Infrarotkabine – oder alles zusammen?

Schön, wenn es Sommer ist. Aber Wellness will man das ganze Jahr genießen. Da ein Hallenbad für die meisten unerschwinglich ist, bietet sich als Ergänzung eine Indoor-Wohlfühl-Anlage an.

Neigt sich die Sommersaison dem Ende zu, freut man sich schon auf die nächsten Highlights. Ob Sauna, Whirlpool oder Infrarotkabine: SSC ist der Spezialist für persönliches Wohlbefinden.
Am besten man kombiniert beides: Raus aus dem Pool und zum Aufheizen in die Sauna oder raus aus der Sauna und abkühlen im Pool. Da SSC mit der hauseigenen Tischlerei alles selber produziert, können wir allen individuellen Anforderungen gerecht werden.
Fragen Sie uns einfach, wir erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot – für Genuss und Erholung zu jeder Jahreszeit.

Warum eine Poolumrandung?

Der schönste Pool wäre nichts wert, würde er direkt ans Erdreich grenzt. Eine Poolumrandung ist für Sauberkeit, Optik und praktische Nutzbarkeit unumgänglich.

Klassiker sind Beckenrandsteine aus Granit. Sie bringen nicht nur die Schönheit der Natur an den Pool, sondern haben viele Vorteile: Sie sind frostsicher, langlebig und durch spezielle Oberflächenbehandlung auch rutschsicher.
Durch seine Härte ist Granit zudem nahezu unverwüstlich.
Granit kommt in der ganzen Welt in unterschiedlichsten Strukturen und Farbnuancen vor. Wenn Sie auf heimische Qualität setzen, schonen Sie Ressourcen und helfen Arbeitsplätze bei uns zu sichern.
In den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen haben Umrandungen aus speziell gegen Nässe geschütztem Holz. Den optischen Gewinn bezahlt man allerdings mit erhöhtem Pflegeaufwand, will man sich jahrelang daran erfreuen.